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Blog 59: Kybernetischer Humanismus - Von Bernd Schmid 27.01.2011 Drucken E-Mail

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Man muss Kybernetiker werden, um Humanist bleiben zu können.“ – Peter Sloterdijk

Gemäß Sloterdijk ist nach dem Zeitalter des Animismus und dem Zeitalter des Maschinismus gepaart mit abmilderndem Personalismus jetzt das kybernetische Zeitalter ausgerufen. Jedes neue Zeitalter muss zunächst das vorige in seinem Selbst- und Weltverständnis kränken. Dann aber muss es die Perspektiven der vorigen Zeitalter auch würdigen und integrieren[1].

Zur Überwindung eines maschinistischen Verständnisses von Organisationen haben wir an anderer Stelle beigetragen[2]. Mit Blick auf den Menschen bin ich durchaus auf Versöhnung mit animistischen und personalistischen Wirklichkeitszugängen aus, allerdings nicht durch Rückfall in alte Vereinfachungen oder in die Aufteilung auf verschiedene Lebensbereiche, sondern durch Versuche, sie in komplexere Weltsichten zu integrieren. Ich versuche z.B. durch die Integration von schöpferischem Arbeiten mit Träumen oder durch den Dialog mit Intuitionen und inneren Bildern, durch ein systemisches Verständnis von archetypischen Wirkkräften und Zusammenspielen, durch Ernstnehmen der wirklichkeitsbildenden Kraft von Vorstellungen animistische Traditionen zu integrieren. Die neuere Schmerz-/Placebo-Forschung zeigt, dass hier ernst zu nehmende Einflüsse auf Gehirn und Körper zu beobachten sind. Darüber hinaus können viele Mythen unserer Marktwirtschaft auch als animistische Phänomene betrachtet werden, die, so irrational sie auch sind, dennoch Wirklichkeit massiv beeinflussen.

Für kybernetischen Humanismus brauchen wir eine neue integrierende Aufklärung, die kühne Zukunftsorientierung mit Demut paart. Das industrielle Zeitalter ließ uns noch die Hoffnung auf Beherrschbarkeit. Man konnte sich noch eine auf den Weltmeeren kreuzende verbesserte Titanic vorstellen. Auf dieser konnten sich humanistisch verstehende Berater ganz auf die Befreiung des Menschen von den Eierschalen belasteter persönlicher Entwicklung zu wahrer Autonomie konzentrieren. Heute sind diese Illusionen geplatzt und wir müssen uns fragen, ob nicht schon solche Heilungsvorstellungen Ausfluss von Machbarkeitsphantasien sind. Sie sind, zumindest was breite gesellschaftliche Wirkung betrifft, ebenfalls illusionär[3].

Aber es ist viel schlimmer: Wir finden uns nicht in überlegener Zivilisation, sondern eher in einer Nussschale im endlosen und unbeherrschbaren Ozean wieder. Oft ist die See ruhig, dann hofft eine Minderheit von Privilegierten doch noch auf eine Luxusfahrt. Doch zeigen die Elemente ihre Kraft, dann herrscht an Bord erhebliche Verwirrung, wie und wohin man entkommen und vorankommen könnte[4]. Wer weiß dann Orientierung zu bieten? Und wem sollte an Bord welche Rolle eingeräumt werden? Ob die auf der Brücke kompetent sind, ist fragwürdig geworden, doch ob andere zu recht Führung beanspruchen ebenso. Seelenfänger aller Art bieten ihre Dienste an. Unter dem Schiff die Tiefsee, von der wir eh nur ca. 5% wirklich wissen, über uns das Weltall, für das die Aufklärungsquote nicht besser ist. In uns glaubten wir die Genetik entschlüsselt bis wir bemerkten, dass die 95% Geninformation, die wir für Müll hielten, vermutlich die Software ist. Sie wird jetzt unter dem Etikett Epigenetik erforscht. Um uns Naturgeschehen, dem wir erschütternd wenig wirklich entgegensetzen können.

Dennoch: Das Schiff muss gesteuert werden, soweit im Spiel dieser Kräfte Steuerung möglich ist. Und vielleicht ist es gar nicht so schlimm, wenn Machbarkeits- und Sicherheitsphantasien platzen. Dann können wir dem Diktat der Beherrschbarkeit ein neues aufgeklärtes Weltbild entgegenstellen, das kreative Gestaltung, aufeinander angewiesen sein und sich anheim stellen neu integriert. Da Expertokratien unsere Probleme offensichtlich nicht lösen, müssen und dürfen wir unser Schicksal wieder beherzt in die eigenen Hände nehmen. Regressionen in illusionäre Spielarten animistischer, maschinistischer und personalistischer Traditionen würden uns die Kraft dafür rauben und an der heute möglichen Menschenwürde zehren. Fundamentalismus jeder Couleur gießt nur Öl in ohnehin kaum zu begrenzende Brände. Wir brauchen eine neue Aufklärung und neue Koalitionen und Kooperationen auf allen Ebenen der Gesellschaft, wenn wir eine Chance haben wollen. Ein Zurück gibt es nicht. Vielleicht werden wir auf längere Zeit nicht bestimmen können, wo wir uns wirklich befinden und wie der neue Kurs sein soll. Was wir aber tun können, ist an Bord eine neue Kultur einüben, die das Aushalten von Unsicherheit, den Abschied von überkommenen Traditionen und die gemeinsame Entwicklung neuer Selbstverständnisse und Beziehungen integriert.

Einüben von Kybernetischem Humanismus[5] auf den Archen unserer Zeit heißt sich auf das konkret Gestaltbare konzentrieren und doch über die Reling des eigenen Schiffes weit hinausblicken. Global Denken und lokal handeln.... kennen wir doch schon länger. Wer sind wir und wenn ja, wie viele...?[6] Wir spalten so leicht unsere Lebensorientierungen auf und wissen sie dann nicht mehr zu integrieren. Aber abwechselnde Einseitigkeiten machen keine integrierte Ganzheit. Animismus, Maschinismus und Personalismus könnten neue Koalitionen im kybernetischen Zeitalter eingehen.

 

[1] SWR Tele-Akademie, Wissenschaft und Bildung des Südwestrundfunk ... Prof. Dr. Peter Sloterdijk:: Optimierung des Menschen? Vortrag 2007 Sendung: So. 16.01.2011, 08:00h
[2]mit Susanne Meyer: „Organisation 2.0 – Plädoyer für eine durch Kultur gesteuerte Organisation“. Jutta Rump: Organisation 2.0 (2011) in Vorbereitung - Textdownload unter: Organisation 2.0 – Plädoyer für eine durch Kultur gesteuerte Organisation (Nr. 133)
[3]Michel Ventura und James Hillman 100 Jahre Psychotherapie - Und der Welt geht's immer schlechter
http://www.weltbild.de/3/14785734-1/buch/100-jahre-psychotherapie.html
[4]Selbst Großbankvorstände denken darüber nach, mit anderen zusammen Äcker zur Selbstversorgung im Notfall zu kaufen
[5]Eine ausführlichere Schrift zum Thema: Kybernetischer Humanismus – weite Horizonte für Beziehungen -Eine Hinführung und 99 Thesen zu einem Integrativen Humanismus von Bernd Schmid
[6]interessant, dass es 2011 dazu 2 deutsche Kongresse mit bester Resonanz gibt: http://viele-sind-wir.meihei.de und http://www.susanne-leutner.de/TeileTherapieTagung.pdf

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Kommentare zum Blog

Frau Brigitte Melzig

Lieber Bernd,

gerne nehme ich das Angebot zum herunterladen an.

Ich beschäftige mich momentan intensiv mit den Reden des Philosophen Krishnamurti und finde darin sehr viele Deiner Thesen aus dem letzten Blog wieder. Man braucht allerdings Zeit und Muße und Konzentration, es ist ein "harter Stoff"
:(http://www.youtube.com/watch?v=iUywpvKf9y8). Auch das eine Absage, an die alles heilen könnende Psychotherapie/Religion und andere Dogmen, aber ein radikal anderer Blickwinkel vorallem auch auf die Selbststeuerung des Einzelnen und die sogenannte Individualität. Hier kommen die 95% Genetik wieder massiv ins Spiel, aber trotzdem mit Steuerungsmöglichkeiten.

Dein Zitat:"Wir müssen uns also vor Idealisierungen entwicklungspsychologisch beschreibbarer Grundlagen für Humanität hüten.
Beste Eltern-Kind-Beziehungen gibt es auch in der Mafia. Auch dürfen wir die Funktion von vertrauensvoller Nähe, Empathie und Intuition in der Beziehungsgestaltung und als Grundlagen von Schöpfergeist nicht verklären.
Ich führe da auch schon länger eine freundschaftliche Kontroverse mit Gerald Hüther, der im Geiste der 1970er Jahre Kreativität hauptsächlich auf ideale Kindheitsbeziehungen zurückführt. Ich sehe sie mit anderen zumindest gleichwertig auch als Antwort auf Bedrängnis und Hadern. "
Ich kann da bei aller großer Bewunderung und Sympathie dem Herrn Hüther hierin nicht folgen. Der Umkehrschluss wäre, dass Kinder aus "den nicht richtigen Eltern- Kind Beziehungen" eher schlechte Chancen auf Kreativität haben. Das aber ist zum eine Beleidigung aller Menschen, die nicht so aufwachsen konnten und mathematisch dazu völlig unhaltbar! Denn wie viele "richtigen" Eltern- Kind Beziehungen gibt es denn und im Gegensatz wieviel Kreativität auf der Welt?

Frau Ingrid Kößler im Dialog mit Bernd Schmid


Ich möchte noch auf ein weitere Buch verweisen, hinter dem auch ein Netz von Menschen steht , die an einer „neuen Zeit“ arbeiten, unter anderem auch ein Dozent unserer Hochschule, Dr. H. Hinz.

„Lust und Leistung … und Salutogenese“, Hrsg. Theodor Dierk Petzold, Verlag Gesunde Entwicklung.

Zitat:
„Lust beflügelt uns, regt die Phantasie an und Lusterwartung motiviert uns. Lust entsteht in Kommunikation. Sie ist ein zentraler Trigger für alles, was wir tun, für Leistung, für Vitalität und sogar für unseren Lebenswillen.“

Ich hoffe, es wird ihnen nicht zu viel, aber die Begeisterung beflügelt mich und dieses Buch gehört noch dazu. Es ist erst 2010 erschienen.


Bernd Schmid

Vielen Dank Ingrid Kößler für die Ausführungen und Hinweise.

Otto Scharmer habe ich schon persönlich erlebt. Die anderen kannte ich nicht. Gut, dass an allen Ecken und auf so vielen Ebenen eine neue Zeit vorbereitet wird.


Frau Ingrid Kößler

Ich freue mich immer sehr, wenn ich Post von „Bernd Schmid“ in meinem Posteingang vorfinde.

Zu ihrem letzten Blog:

Ich denke auch, dass wir eine völlig neue Kultur einüben müssen. Kennen Sie Mihaly Csikszentmihalyi? Er ist Kreativitätsforscher und Direktor des Quality of Life Center und Professor für Unternehmensführung an der Claremont Graduate University in Kalifornien. Er beschäftigt sich intensiv mit dem Flow-Erleben.

Ein Zitat von ihm: „ Soll die menschliche Evolution weitergehen, müssen wir auf die eine oder andere Weise lernen, uns an unserem Leben intensiver zu freuen.“

Ein anderes Buch von C. Otto Scharmer –„Theorie U“ – von der Zukunft her führen, im Karl Auer Verlag erschienen, hat mich total in seinen Bann geschlagen.

Alles was ich in meiner Arbeit über Jahre erlebt habe, erscheint hier in Sprache und Struktur gefasst als Theorie U( Öffnung des Denkens, Öffnung des Fühlens,

Öffnung des Willens) Prescencing als soziale Technik.

Ein Zitat aus seinem Vorwort von P.M. Senger: „Mein Mentor sagte mir einmal, dass die größte aller menschlichen Errungenschaften die des schöpferischen Prozesses ist, wie wir das Neue in die Welt bringen. Diesen schöpferischen Prozess zu verstehen ist die Grundlage dafür, in einem Bereich wirklich Könnerschaft zu entwickeln.

Dieses Wissen ist tief in der Kunst verankert……………“.C.O. Scharmer ist Forscher und Berater am MIT –Massachusetts Institut of Technology im amerik. Cambridge. Es gilt  weltweit als eines der kreativsten Institute mit engem Bezug zur Praxis.

Auch Paolo J. Knill, der Begründer der „Expressive Arts“, der „Vater“ unserer Studiengänge an der Intern. Hochschule Calw, lehrte in Cambridge USA. Scharmer ist Deutscher, Knill Schweizer. Von Knill gibt es auch ein gutes Grundlagenbuch, welches unseren Ansatz erklärt: „Kunstorientiertes Handeln in der Begleitung von Veränderungsprozessen“, EGIS Verlag. Paolo Knill lehrt noch in der Schweiz, aber er müsste fast 80 sein. Auf Seite 133 im Kapitel „ Ist Schönheit bildend und heilsam?“ schreibt er unter Punkt 5 über Wirklichkeiten des Traumes , der Imagination und des künstlerischen Prozesses folgendes:

„Die „effektive“ Wirklichkeit im künstlerischen Prozess ist ähnlich offen für die imaginäre Realität wie beim Phantasieren oder bei der freien Imagination. Das Gestalten im künstlerischen Prozess berührt jedoch die „buchstäbliche Realität“, denn die Materie, die gestaltet und umgewandelt wird, ist buchstäblich real und dinglich.

Dasselbe gilt für die Werkzeuge die gebraucht werden. ……..weiter unten im Absatz ……….Ist das nicht genügend Grund, solches Schaffen ästhetisch zu verpflichten, um „effektive Wirklichkeit“ zu ermöglichen, die das Wohl des Menschen im Auge hat? Es ist die Tradition der Künste, die dies Qualitäten aufrecht erhält.“

Übrigens bei youtube gibt es zwei sehr gute, kurze Videos zur Theorie U von Otto Scharmer:

1. Carlauerverlag Claus Otto Scharmer über sein Buch „Theorie U“,

2. Kapitalismus 3.0  Wie wirtschaften wir heute für morgen?( TRIDOS Bank)

Dialog zwischen Markus Hänsel und Bernd Schmid

Herr Markus Hänsel

Kurze Ergänzung: Der Hintergrund von Spiral Dynamics ist ein entwicklungssoziologisches Modell von Clare Graves, einem amerikanischen Psychologen, der empirische Studien zur  Entwicklung kollektiver Wertestrukturen durchführte (http://de.wikipedia.org/wiki/Clare_W._Graves).
Don Beck (http://de.wikipedia.org/wiki/Don_Beck), ursprünglich ebenfalls Professor für Psychologie, hat dieses Modell dann vor allem in Richtung praktischer Anwendung weiterentwickelt, dann schließlich als politischer Berater im Übergang des Apartheidregimes und in den konflikten im Nahen Osten gearbeitet, Die Übersetzung auf Organisations- und Managementzusammenhänge ist eher jung und bringt in letzter Zeit eine Tendenz zur Kommerzialisierung mit sich, die mit dem Modell wenig zu tun hat. Das muss man wohl wie bei so vielen Inhalten "überlesen". Eine kurze und eher neutrale Zusammenfassung bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Spiral_Dynamics in dem auch das Hintergrund-Konzept kultureller "Meme" von Richard Dawkins dargestellt wird.
Wenn du interessiert bist kann ich dir gerne ein paar Audios zukommen lassen, die den Ansatz vielleicht besser beschreiben.


dazu Bernd Schmid

Lieber Markus!
ich danke Dir für deine Anregungen. Als erste Anmutung stört mich die kommerzielle Aufmachung.
Hoffentlich trügt der Schein.

Herr Markus Hänsel

Lieber Bernd,

Vielen Dank für deinen spannenden Artikel. Den Orginal-Beitrag würde ich gerne hören und wäre dir dankbar um den Link.

Ein kurzer Kommentar, zu deinem Blog, mit dessen Grundaussagen ich völlig
übereinstimme:
Die Idee eines kybernteischern Humanismus ist zunächst einleuchtend - wenn man die leider immer noch mechanistischen und rationalistischen Tendenzen der kybernetischen Tradition überwindet, nach der die Steuerung und das System nur clever genug sein müssen, damit`s schon wieder "rund" läuft.
Unterschätzt wird dabei meist die Notwendigkeit eines Wandels im Bewusstsein, sowohl kollektiv und individuell, deren Prozess in hohem Maß emergent ist, daher in seiner Richtung wenig mit der heutigen Denke vorhersehbar, geschweige denn steuer- oder planbar.
Ein Modell was für mich in dieser Entwicklung eine gewisse Plausbilität hat und dazu hilfreiche Ideen gibt (und mir in einigen Bereichen kompatibel zu deinen Überlegungen zu sein scheint) ist z.B. der entwicklungssoziologische Ansatz "Spiral Dynamics" von Don Beck (1) und die Ergänzungen von Ken Wilber. Dort wird versucht zu beschreiben, welche Übergangsphänomene und Dynamiken durch die parallele Existenz verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungsstufen bei gleichzeitig immer stärkerer Vernetzung und Kopplung derselben, entstehen. Dies führt von ethnozentrischen Stammeskulturen, totalitären Systemen bis hin zu modernen Industrie- und schließlich postmodernen Wissenschaftsgesellschaften. Wilber beschreibt in dieser gesellschaftlichen Entwicklung zwei zentrale Tendenzen: die bisherige Systemidentität mit ihren Werten und Errungenschaften zu integrieren und gleichzeitig zu transzendieren - und dabei die oft unertägliche Spannung zwischen diesen beiden Polen zu kompensieren oder sogar zu nutzen.
Abgeleitet daraus wäre die Fähigkeit zur Integration und gleichzeitig zur Transzendenz für Verantwortliche in sozialen Systemen in vielfacher Hinsicht wesentlich, sowohl auf der Ebene des individuellen Bewusstseins, kollektiver Mind-Sets bis hin zu sozialen und ökonomischen Strukturen. Hier sehe ich zumindest bei allen bedenklichen Entwicklungen zur Zeit zunehmend innovative und  hoffnungsgebende Entwicklungen, zu denen unsere Beratungsprofession vielleicht einen kleinen Beitrag leisten kann, da sie schlußendlich dem aktuellen Wandel genauso ausgesetzt ist.
(1) zu Spiral Dynamics: www.spiraldynamics.org/aboutsd_overview.htm

 
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